Atomausstieg für Coburg!

Bei unserer Greenpeace Aktion für den Atomausstieg am Samstag in der Fußgängerzone in Coburg, sammelten wir Unterschriften von Coburger Bürgern und übergaben diese in Form von 104 Atommüll-Fässchen am 24.08.2009 dem lokalen Stromversorgungsunternehmen SÜC, der Atomstrom von E.ON Bayern AG in seinem Strommix verkauft.

Wir wurden von Vertretern des Unternehmens freundlich empfangen und konnten in einem offenem Gespräch unsere Standpunkte darlegen.

Wenn auch die Vertreter der Geschäftsleitung der SÜC bei dem Gespräch es bei dieser Gelegenheit geschickt verstanden, ihre bestehenden Stromtarife öffentlichkeitswirksam anzubieten, besteht nach unserer Ansicht noch viel Potential bei der SÜC für umweltbewusstes Engagement.

Zitat aus der Internet Seite der SÜC: "Den Strom für unsere Kunden beziehen wir von der E.ON Bayern AG. Weitere Mengen speisen kleine Laufwasserkraftwerke an den Flüssen Itz, Steinach und Lauter in unser Netz ein.

Strom liefern außerdem das Kraftwerk im Coburger Klärwerk, das vom Zweckverband für Abfallwirtschaft betriebene Müllheizkraftwerk Coburg und industrielle Kraftwerke. Noch unbedeutende Mengen liefern Solaranlagen."

Wir fänden es bemerkenswert, wenn die SÜC wirklich, wie es in dem Gespräch von Vertretern der SÜC dargestellt wurde, innerhalb eines Jahres den Strommix entscheidend verbessert haben sollte.

Auf der Homepage der SÜC ist nach eigener Aussage der Strommix mit Stand von 2008 noch wesentlich ungünstiger, was die Verwendung von Atomstrom angeht. Hier liegt die SÜC mit 36,91% Atomstrom wesentlich über dem Bundesdurchschnitt, der bei 24,3% Atomstrom im Jahr 2008 liegt. (Siehe Stromkennzeichnung auf der Internet Seite der SÜC, www.suec.de/strom/produkte/s_prod_kennz.php)

Vielleicht sollte dazu noch ein aufklärendes Gespräch geführt werden.

Mehr zu dem geführtem Gespräch erfahren Sie mit Klick auf das Bild in dem Zeitungsbericht des Coburger Tageblattes.

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